Das Gürkchen des Iran
Mittwoch, 28. November 2007 | Außenpolitik
Es ist eine beliebte Geste, Trägerraketen Kosenamen zu geben. Es klingt ja auch wesentlich harmonischer, wenn es in der Presse heißt, ein „Gürkchen“ hätte ein Land getroffen und 250.000 Menschen abgemurkst. Der Iran hat seiner dritten Generation von Trägerraketen den Namen Aschura gegeben, insistiert aber beharrlich, damit keine Atomsprengköpfe transportieren zu wollen: „Erstens haben wir gar keine und… äh, zweitens… haben wir noch gar keine“, so der Präsident Mahmud Ahmadinedschad. Man wolle ausschließlich Gummibärchen mit diesen Mittelstreckenraketen transportieren.
Auf die offizielle Anfrage, ob es Gotteslästerung sei, nicht einen Teddybären, aber eine solche Rakete „Mohammed“ zu nennen, erhielt Die PARTEI noch keine Antwort.
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Ein Kommentar
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