Kategorie: Außenpolitik (Seite 1 von 4)

Gipfelrückblick: G-minus-20

Liebe Mitmenschen,

keine Sorge, Die PARTEI Hamburg hat sowohl G20 als auch G-minus-20 gut überstanden.

Unser Gipfel war natürlich entspannter, günstiger, friedlicher und produktiver. Es wurden keine 130 Millionen und diverse Sachwerte verbrannt – wir hatten 0 Hubschrauber, 0 Wasserwerfer, 0 Pferdestaffeln und lediglich 1 Eimer in Einsatz. Insgesamt belaufen sich die Kosten des G-minus-20 auf gerade mal 342,26€!

 

Zu Gast waren Vertreter der Royal Republic of Ladonia, der Minister for Art and Jump (aus Schweden) und Queen Carolyn I. (extra angereist aus Chicago). Wir haben den verblüfften Ladoniern Vorträge über Vetternwirtschaft, Korruption und Polizeigewahlt in Deutschland gehalten – dass so etwas auch in einer großen Demokratie möglich ist, hat nicht zuletzt der Konkurrenzgipfel G20 ja schön demonstriert.

Nach zähen, stundenlangen Verhandlungen wurden zwei Abkommen in beiderseitigem Interesse geschlossen: ein verfloskelter Freundschaftsvertrag und ein µ (Mü)-TTIP-Abkommen, welches durch Martin Sonneborn ins EU Parlament eingebracht wird.

Ein geheimes Zusatzabkommen und ein Nichtauslieferungsabkommen für Politiker der PARTEI sind in Planung.

Zum krönenden Abschluss vollführte der Sprungminister von Ladonien einen Protestsprung in die Elbe – aus Protest gegen laute Güterzüge, neugierige Hafenpatroullien der Polizei und das Nasswerden.

Très mignon!

Heu­te erreich­te uns ein Schrei­ben Ihrer Durch­laucht, Madame la pré­si­den­te Geor­get­te Ber­tin-Pourch­et, amtie­ren­de Prä­si­den­tin der Frei­en Repu­blik Sau­ge­ais an der fran­zö­si­schen Gren­ze zur Schweiz. Lei­der muss­te unse­re Ein­la­dung erst von einem Dol­met­scher in die Lan­des­spra­che über­setzt wer­den, so dass für Ihre Hoheit die Zeit lei­der zu knapp wur­de, eigens einen Besuch unse­res G-minus-20-Gip­fels samt Entou­ra­ge in die Wege zu lei­ten. Das ist natür­lich sehr scha­de!

Gleich­zei­tig lud die Prä­si­den­tin uns ein, die Repu­blik Sau­ge­ais ger­ne ein­mal selbst zu besu­chen – wir soll­ten uns damit aber beei­len, schließ­lich sei sie schon 83. »Le temps pres­se.«

Wer­den wir machen, ver­spro­chen! <3

Trinken für Flüchtlinge

Bevor es unter­geht #ganz­schlech­tes­Wort­spiel
ohne viel Bohei die Spen­den aus der Akti­on
„Trin­ken für Flücht­lin­ge” belau­fen sich auf:

461,44€ für Sea-Watch

Euch viel Erfolg und immer eine Hand­breit Was­ser unter dem Kiel
Die PARTEI

seawatch.jpg

Bericht aus Brüssel

brüssel.jpg
»Man soll nur von Euro­pa spre­chen, denn die deut­sche Füh­rung ergibt sich ganz von selbst.«
Außen­po­li­ti­sches Amt der NSDAP

Lie­be Leser,

Sie sind doch ver­rückt! Einen beken­nen­den EU-Kri­ti­ker und »Polit­clown« (Süd­deut­sche Zei­tung) nach Brüs­sel zu schicken, das ist kein Spaß. Mit ande­ren Wor­ten: Die Gren­zen der Sati­re sind weit über­schrit­ten, wenn Typen wie Bernd Lucke, Udo Voigt und ich plötz­lich Typen wie Sie von Brüs­sel aus regie­ren müs­sen.

Bericht aus Brüs­sel
http://​www​.tita​nic​-maga​zin​.de/​h​e​f​t​/​2​0​1​4​/​j​u​l​i​/​m​a​r​t​i​n​-​s​o​n​n​e​b​o​r​n​-​b​e​r​i​c​h​t​-​a​u​s​-​b​r​u​e​s​sel
http://​www​.tita​nic​-maga​zin​.de/​h​e​f​t​/​2​0​1​4​/​s​e​p​t​e​m​b​e​r​/​m​a​r​t​i​n​-​s​o​n​n​e​b​o​r​n​-​b​e​r​i​c​h​t​-​a​u​s​-​b​r​u​e​s​s​e​l​-​f​o​l​g​e-2

Fra­gen an Oet­tin­ger
http://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​j​s​b​V​3​f​G​e​4eU

Mein Kampf für alle?
https://​www​.you​tube​.com/​w​a​t​c​h​?​v​=​7​w​W​N​V​l​E​A​_nk

Unterschriften sammeln (+ Klobürsten recyceln)

Ahoi lie­be Bewoh­ner der (ex-)Dangerzone,

es ist noch nicht vor­bei!
Des­we­gen for­dert Die PARTEI:
„Gefah­ren­ge­biet Euro­pa ein­mau­ern!”
Dazu benö­ti­gen wir Eure Unter­schrif­ten um zur Wahl zuge­las­sen zu wer­den!
Außer­dem recy­celn wir Eure Klo­bür­sten aus der Dang­er­zo­ne (nur unbe­nutzt)

Wann und Wo:
Sams­tag 25.01
15–19Uhr
Ottense­ner Haupt­stra­sse 21–25 vor Mer­ca­do

Klobürste2.jpg

Reykjavik hat einen neuen Bürgermeister

Am 29. Mai wähl­te Reyk­ja­vik einen neu­en Stadt­rat. Da Island, ähn­lich wie Deutsch­land, gera­de bestens wirt­schaft­lich und sozi­al auf­ge­stellt ist, war klar, daß es eine neo­li­be­ral­kon­ser­va­ti­ve Par­tei mit Ankün­di­gun­gen für Sozi­al­kür­zun­gen, Unter­neh­men­steu­er­sen­kun­gen, Son­der­bo­ni­zu­si­che­run­gen für Finanz­ma­na­ger, Aus­bau des Finanz­mark­tes und mul­ti­plen Spar­maß­nah­men und Steu­er­sen­kun­gen für Gut­ver­die­ner wür­de schaf­fen wer­den – denn nur sol­chen Par­tei­en ist eine sozi­al­ver­träg­li­che Poli­tik zuzu­trau­en.

Ist natür­lich alles Blöd­sinn. Gewon­nen hat nicht nur Reyk­ja­vik, son­dern auch die Par­tei, die einen Eis­bä­ren für den Zoo sowie kosten­lo­se Hand­tü­cher an allen hei­ßen Quel­len ver­spro­chen hat – und zwar die Par­tei des islän­di­schen Humo­ri­sten Jon Gun­nar Krist­ins­son mit sei­ner sog. „Spaß­par­tei”, der Besti flo­kur­rinn, der besten Par­tei.

Die PARTEI Ham­burg gibt es am 22. Juli die­ses Jahr genau fünf Jah­re, im Febru­ar 2012 sind es sechs.

Und das wird unser erstes Jahr mit Regie­rungs­ver­ant­wor­tung in Ham­burg sein!

Bis dahin: Besu­chen Sie uns doch auf der zwölf­ten alto­na­le! Dort erklä­ren wir Ihnen ger­ne unse­re Zie­le für Ham­burg, aber ganz genau jene für Alto­na.

Reykjavik hat gewählt

Reykjavik, Stadt des Wandels!

Am Sams­tag hat Reyk­ja­vik gewählt, und die Aus­zäh­lun­gen haben erge­ben, daß nun end­lich Kom­pe­tenz und Weit­sicht ins Rat­haus von Reyk­ja­vik ein­zie­hen. Das von Kri­sen reich­lich durch­ge­schüt­tel­te Land setzt somit ein Novum in poli­ti­scher Kul­tur. Zukünf­ti­ger Bür­ger­mei­ster wird dem Wahl­er­geb­nis nach Jon Gun­nar Krist­ins­son sein – ein von der Pres­se soge­nann­ter Komi­ker mit einer Sati­re-Par­tei. Daß dies nicht stimmt, wird die Besti flok­ku­rinn, die beste Par­tei, bis zur näch­sten Wahl bewei­sen, daß sich ein gewis­ser Spaß an der Poli­tik sowie Kom­pe­tenz und Sach­ver­stand nicht aus­schlie­ßen müs­sen.

Wir wün­schen unse­ren Genos­sen in Island nur das Beste und eine herr­li­che Amts­zeit. Reyk­ja­vik hat gewählt, Island hat gewon­nen!

Der Schatzmeister auf See

Der Schatz­mei­ster hat sei­nen Mer­ce­des in die Gara­ge gestellt und ist in See gesto­chen. „Ich muß mal raus aus dem gan­zen Polit­mief”, mein­te er kurz zuvor, „ich brau­che auch mal Zeit für mich.”

ma-2.jpg

Schatz­mei­ster Alte­krü­ger hakt ger­ne nach: „Ich habe da noch eine Fra­ge.”

Mar­kus Alte­krü­ger ist ein Poli­ti­ker wie er im Buche nur schwer zu fin­den ist. Meist wird von ehr­li­chen und sich der Wahr­heit ver­pflich­ten­den Poli­ti­kern in abwer­ten­der, wenn nicht sogar ver­hoh­ne­pipeln­der Form geschrie­ben. Mar­kus Alte­krü­ger – von Freun­den nur Mar­co Fran­ces­co Euro­pa genannt – aber ist anders.

Schon früh erkann­te er einen Fai­ble für Geld und Poli­tik. Bei Fami­li­en­be­su­chen beim Bür­ger­mei­ster in sei­ner Hei­mat­stadt, ver­kauf­te er sei­nen Schul­ka­me­ra­den für eine Mark Ein­tritts­kar­ten. Mal sag­te er, daß sie ein Arsch­loch dafür sehen könn­ten, dann einen Hor­noch­sen oder einen als Bür­ger­mei­ster ver­klei­de­ten Außer­ir­di­schen. Mar­kus A. wun­der­te sich bereits früh dar­über, wie ein­fach es ging, die Bezeich­nung für ein und das­sel­be zu ändern, aber immer wie­der das glei­che zu ver­kau­fen. Und daß der Kun­de das mit­macht. Das muß Poli­tik sein, dach­te er sich damals.

Ein hal­bes Jahr nun ist der Schatz­mei­ster auf dem Gebirgs­klip­per Roald Amund­sen unter­wegs über den Atlan­tik. Aber, so mel­de­te er sich kurz vor der Abfahrt in die Dünung der wil­den Atlan­tik­gischt: „Wir legen am Diens­tag hier in Sta. Cruz ab und errei­chen Fort-de-Fran­ce plan­mä­ßig am 04.05., mei­nem Geburts­tag. Spä­te­stens am 09.05. um 12:00 wer­de ich aber am Mill­ern­tor-Sta­di­on ste­hen.”

Ganz ohne Fuß­ball und Poli­tik kann Mar­kus Alte­krü­ger aller­dings nicht, es steckt ihm ein­fach zu sehr in See­le und Son­nen­bril­le. Kurz bevor die Amund­sen in See stach, erreich­te uns ein bewe­gen­der und hand­schrift­lich mit Pflau­men­muß beschmier­ter Brief:

Das Schulobstprojekt in NRW
Ein Brief des Schatzmeisters des Landesverbandes Hamburg

ma-1.jpg

Mar­kus Alte­krü­ger takelt die Wan­ten nur im PAR­TEI-Anzug und Son­nen­bril­le. Dazu der Schatz­mei­ster Alte­krü­ger: „Ich takel die Wan­ten nur im PAR­TEI-Anzug und mit Son­nen­bril­le.”

Mar­kus Alte­krü­ger
Oosten­de, 28. Febru­ar 2010

Bevor die Roald in See sticht, muss alles see­klar gemacht wer­den. Dazu gehö­ren u.a. das Ver­stau­en der Lebens­mit­tel, der Crew und des Klo­pa­piers. Die ganz Har­ten mel­den sich dafür frei­wil­lig zum Ein­satz in der Dosen­last. Die erste Ent­täu­schung: Bestimm­te Dosen wer­den hier lei­der nicht gela­gert, und das Sti­bit­zen von Essig­es­senz erscheint ver­gleichs­wei­se unat­trak­tiv. Dafür wird end­lich die Fra­ge beant­wor­tet, wo sich die welt­wei­te Pflau­men­ern­te des Jah­res 2009 befin­det: In eben­die­ser Dosen­last! Nicht weni­ger als 6.400 Büch­sen á 2.000 Gramm war­ten auf eine see­män­ni­sche Befe­sti­gung. Die fixen Rech­ner unter Euch haben längst ermit­telt, dass die­se 4,9 Kubik­me­ter Pflau­men­mas­se -?? tief unter der Was­ser­li­nie ver­staut – einen nicht uner­heb­li­chen Teil zur Sta­bi­li­sie­rung des Schif­fes in den wil­den Gewäs­sern der Bis­ca­ya bei­tra­gen wer­den. Erin­ne­run­gen an die Sul­ta­ni­n­en­schwem­me des Jah­res 2002 wer­den wach.

Natür­lich stellt sie auch eine gro­ße Her­aus­for­de­rung an unse­re Back­schaft dar: Wie wer­den wir die­se Pflau­men im täg­li­chen Spei­se­plan unter­brin­gen? Auf die ersten Ver­su­che reagiert die Crew noch mit ehr­li­cher Begei­ste­rung: Der Pflau­men­ku­chen ist ein Gedicht und die Back­ble­che wer­den nach der Sicher­heits­ein­wei­sung durch Steu­er­frau Con­ni in Sekun­den­schel­le ver­putzt. Auch ein Pflau­men­pud­ding run­det das Abend­brot -?? Udos Salat­dres­sing fül­len eini­ge sogar heim­lich in die was­ser­fe­sten Taschen des Ölzeugs für zu Hau­se ab -?? vor­züg­lich ab.
Gewag­ter erscheint da schon der Ver­such, die Pflau­men im täg­lich frisch gebacke­nen Brot unter­zu­brin­gen, und die Crew reagiert erwar­tungs­ge­mäß mit Ver­wun­de­rung; im Gro­ßen und Gan­zen bleibt die Lage aber unter Kon­trol­le.
Aller­dings kippt die Stim­mung, als die mit Mayon­nai­se gestreck­te Pflau­men­pa­ste der Besat­zung als Kar­tof­fel­sa­lat unter­ge­ju­belt wird. Unser Smut hat es kom­men sehen, kann sich aber gegen die von der ersten Rigg­be­ge­hung noch schwer adre­na­li­sier­te Back­schaft nicht durch­set­zen.

So kann es nicht wei­ter­ge­hen. Glück­li­cher­wei­se ist durch den Crew­wech­sel hier in Oosten­de aktu­el­le deut­sche Tages­pres­se auf den Tischen der Mes­se gelan­det. Ein Arti­kel über das Schulobst­pro­jekt in Nord­rhein-West­fa­len nährt die Hoff­nung, sich auf ande­rem Wege von den Pflau­men­vor­kom­men zu tren­nen: In NRW sol­len zukünf­tig alle staat­li­chen Schu­len täg­lich und kosten­los Obst an ihre Schü­ler aus­ge­ben!

Unbe­merkt von der Schiffs­füh­rung haben wir also beim Kul­tus­mi­ni­ste­ri­um des Lan­des NRW ein Ange­bot abge­ge­ben. Und was soll ich sagen: Unse­re Roald hat sich in die­ser bun­des­wei­ten Aus­schrei­bung durch­ge­setzt und den Auf­trag erhal­ten, bis Ende 2012 die Schulobst­ver­sor­gung aller Schu­len des Lan­des sicher­zu­stel­len!
Das stellt uns vor logi­sti­sche Fra­gen, deren Ant­wor­ten das Bord­buch lei­der nicht gibt. Statt die Bra­men und Royals auf Posi­ti­on zu brin­gen, hie­ven wir mit dem Joll­tau nun palet­ten­wei­se Pflau­men­büch­sen an Land! Und statt Wet­ter­kar­ten drucken wir nun Adress­auf­kle­ber, die wir auf die Dosen pap­pen. Da kommt es bei der feh­len­den Rou­ti­ne schon Mal vor, dass der Drucker 140 A4-Sei­ten mit der Beschrif­tung ‚??Erich-Käst­ner-Real­schu­le, Dor­ma­gen’ raus­haut.

Von den ersten Reak­tio­nen der Schü­ler NRWs auf die Aus­sicht, zwei Jah­re mit ein­ge­büch­sten Pflau­men mit Hüsin­gœu­vre ver­sorgt zu wer­den, wer­den wir wohl schon in Lis­sa­bon erfah­ren, wenn beim Crew­wech­sel aktu­el­le deut­sche Tages­pres­se auf den Tischen der Mes­se lan­det…”

Gute Rei­se wei­ter­hin!

Ältere Beiträge

© 2017 Die PARTEI Hamburg

Theme von Anders NorénHoch ↑